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Damit endet unser Aufenthalt im Yosemite Valley, den wir so schnell wohl nicht vergessen werden. Ich ziehe meinen Hut vor diesem einzigartigen Ort und hoffe, irgendwann wieder dorthin zurück zu kommen. Es war zurückblickend eine schöne und erlebnisreiche Zeit, die wir zusammen verbracht haben.

Vielen Dank nochmals an Marc, der so kurzentschlossen nach Amerika mit kam und der stets sicher und gut mit Material ausgerüstet die gewöhnungsbedürftigen Yosemite-Risse vorgestiegen ist. Er hat uns mehrmals geholfen unser Slackline-Material zu den Highline-Spots zu schleppen, was wir ihm besonders hoch anrechnen.

Danke auch an Sebastian für das Planen der Reise und die unvergesslichen Highlines, die wir zusammen aufbauen und laufen konnten.

Auch an Demian, Anna, Andreas, Ben, Bernhard, James, Hugo & Crew, Tinu, Role, Damian, Mark, Corinna und allen anderen, die uns mit Material ausgeholfen, gefilmt, fotografiert, mitgetragen und uns sonst irgendwie unterstützt haben ein grosses Dankeschön!

Besonders gefreut haben wir uns über die vielen netten Glückwünsche von Bekannten aus der deutschsprachigen Highline-Community.
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Am Ausstieg der Kletterroute befindet sich ein grosses Steinplateau. Dort genossen wir bei unserem Lieblingsgetränk den letzten Sonnenuntergang im Yosemite Valley für diese Ferien.
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Am Nachmittag vor unserem Abreisetag gingen ich und Marc dann noch ein letztes Mal klettern. Die Route hiess Nutcracker und ist die am meisten gekletterte Mehrseillängen-Route im Yosemite Valley.

James verbrachte den Tag mit seinem Kletterpartner in der Separate Reality während sich Sebastian einen gemütlichen Tag im Camp 4 macht.
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Das sind Handwerker, keine Kletterer
— Marc (über unsere neuen Nachbaren, die zum Bigwall-Klettern gekommen waren)
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Das Auge läuft mit
— Sebastians Highline-Weisheiten
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Kommt Zeit, kommt Lauf
— Sebastians Highline-Weisheiten
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Einer der seltenen Augenblicke, wo Sebastian und Marc beide nichts tun. Die bequemen Stühle haben uns netterweise Tinu und Role zurück gelassen.
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Am nächsten morgen bereiteten wir Marc ein improvisiertes Geburtstags-Frühstück vor, während er in der Lodge zum Telefonieren war. Am Abend vorher hatte Sebastian noch den letzten erhältlichen Kuchen im Valley und Muffins zum Frühstück gekauft.
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Nachdem wir alle bereits am ersten Tag nach dem Aufbau die Wasserfall-Highline laufen konnten, beschlossen wir, sofort abzubauen, um noch am selben Abend im Camp 4 zurück zu sein.

Marc, der dort auf uns wartete, hatte nämlich am nächsten Tag Geburtstag und wir machten uns schon ein schlechtes Gewissen, dass er sich langweilen würde, wenn er niemanden zum klettern hatte.

Sebastian machte sich gleich daran, das Zelt zu packen, während ich noch mit dem Abbau der Schlingen und Seile auf der andern Seite beschäftigt war. So konnten wir noch vor Sonnenuntergang loslaufen.

Das gemeine an dem Abstieg ist, dass man auf dem Weg zwischendurch wieder ein längeres Steigung hat. Diesmal war der Abstieg aber ein Kinderspiel, weil uns James beim Tragen des Materials half. Obwohl James keine Stirnlampe dabei hatte und man bald nicht mehr viel vom Weg sah in der Dunkelheit, hängte er uns bald mal ab.

Unterwegs sahen wir auch noch einmal den Half-Dome im rötlichen Sonnenlicht.
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One inch away from flying
— Andy Lewis
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Eigentlich hatte ich nicht vor, wieder zurück zu laufen. Als ich auf der Felsnase stand, dachte ich mir aber, ein paar Schritte könnte ich eigentlich trotzdem noch zurück laufen, schliesslich musste ich eh wieder irgendwie auf die andere Seite kommen. Allerdings fiel ich nicht wie erwartet nach ein paar Schritten runter und lief ich dann als einziger von uns doch noch ganz zurück. Weil der ganze Druck weg war, war ich diesmal auch viel lockerer und es war ein unglaublich schönes Gefühl.

Das Video ist jedenfalls mein persönlicher Favorit. Danke auch an James für die originelle Kameraführung und die Hintergrundmusik :)
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Endlich geschafft!
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Ich musste mich von meinem knapp misslungenen Versuch erholen und wollte erst mal etwas warmes essen. Ich war ziemlich angespannt und hoffte, dass es mir beim nächsten Versuch gelingen würde, was dann auch tatsächlich der Fall war. Die Freude war danach umso grösser.
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Danach machte sich James auf zu seinem zweiten Run und schaffte es diesmal problemlos, sich umzudrehen und vorwärts bis rüber zu laufen. Um möglichst stabil das andere Ende zu erreichen, zog er seinen rechten Fuss nur nach und stand die ganze Zeit seitwärts auf der Highline.
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Und das es möglich ist die Highline zu laufen, das Bewies kurz darauf Sebastian, der als erster von uns die Highline bezwang.
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Beim letzten Versuch kam ich unverhoft weit. Etwa vier Meter vor dem Ende verlor ich jedoch das Gleichgewicht und viel runter. Mein Fluchen hörte man wohl bis zum Camp 4. Allerdings wusste ich nun, dass wir es schaffen konnten, die Highline zu laufen.
Reposted byhannesderreisendeantifuchsastrid
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Als ich und Sebastian die ersten Versuche gemacht hatten, versuchte James sein Glück. Er war an dem Morgen aus Lake Thao angereist um uns bei der Wasserfall-Highline zu treffen.

Wir hatten zuvor die amerikanische Slackline-Community über unsere Highlinepläne informiert, in der Hoffnung, dass uns jemand beim Schleppen des Materials helfen würde.

James hatte bereits vor 5 Jahren seine ersten Highlines gespannt und schien recht fit zu sein. Anstelle eines Klettergurtes verwendete er wie Dean Potter einen sogenannten Swami-Gurt, der nur um den Bauch getragen wird. Ein harter Sturz, d.h. wenn man die Line nicht "catchen" kann, ist damit alles andere als komfortabel.

Zu unserem grossen Erstaunen machte James nicht wie üblich einen Chongo-Sitzstart, sondern stieg mit den Knien zuerst auf die Highline, was man normalerweise als Trick machen würde.

Danach begann er, sich mit einer Mischung aus Yoga- und Kung-Fu-Bewegungen einzustimmen. Nachdem er ein paar imaginäre Feuerbälle abgeschossen hatte, stand er auf und lief völlig ruhig rückwärts bis in die Mitte der Highline.

Später erklärte er uns, dass er den Chongo-Sitzstart noch nicht beherrschn würde und seine Strategie eigentlich darin besteht, Rückwärts zu starten und sich nach ein paar Meter umzudrehen, was ihm das erste Mal offenbar misslungen war.
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Wir hatten einen straffen Zeitplan und so machten wir uns an dem Morgen gleich daran, die Line fertig zu spannen. Als der Wind langsam abflaute, verlor Sebastian keine Zeit und begab sich auf die Highline.

Die ersten Versuche von uns beiden waren alles andere als ermutigend. Wir hatten einen Sturz nach dem anderen, liessen uns aber nicht entmutigen und probierten weiter. Bei jedem Versuch kamen wir ein paar Schritte weiter und ich mir ging langsam die Kraft in den Armen aus vom vielen fangen und zurück hangeln.
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In der Nacht blies ein ungewohnt starker Wind uns unser Frühstück war trotz Sonne nicht gerade gemütlich. Immerhin schaffte es Sebastian, heissen Tee für uns zu machen (Marke "Thunder" mit echtem Mate-Extrakt) und wir hatten diesmal genug Bagles mitgenommen um uns zu stärken.
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Der Aufbau gestaltete sich schwieriger als wir erwartet hatten. Besonders die starken Aufwinde und der scharfe Granit erschwerten das Rigging erheblich. Trotzdem schafften wir es gerade noch vor Dunkelheit, die Highline sauber aufzubauen und fertig zu tapen. So mussten wir sie am nächsten Morgen nur noch fertig spannen.
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Schweinderl